Weisheits-Blog
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Erste Hilfe für das Erwachen

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Eine wichtige Anweisung, die immer wieder gegeben wird, betrifft die Annahme der erscheinenden Dinge, in dem Sinne, das alles, was auftaucht im eigenen Inneren und auch im Außen, angenommen werden soll. Eine Erfahrung dabei ist, dass oftmals Widerstände auftauchen. Widerstände gegen das, was im eigenen Inneren auftaucht und auch gegen das, was im Außen auftaucht.

Bei unseren Begegnungen mit Menschen bemerken wir immer wieder dieses Problem des Widerstands. Obwohl eine große Bereitschaft da ist, alles vorbehaltlos und liebevoll anzunehmen und zu akzeptieren, macht sich doch relativ häufig auch ein mehr oder weniger starker Widerstand bemerkbar. Die Frage, die oft an uns herangetragen wird, ist: was kann man da tun und wie erklärt sich das? Wie kann man Ja sagen zu dem was auftaucht, wenn der Verstand gleichzeitig rebelliert? Wie kann man einverstanden sein mit den Dingen, die einem nicht gefallen? Das Auftauchen dieses Widerstandes erzeugt oftmals sehr unangenehme innere Zustände. Was kann man da tun und was bedeutet das überhaupt?

Die Annahme von Dingen, die man nicht mag, kann man natürlich nicht machen, man kann nicht einfach sagen: Ach, das nehm ich jetzt an und dann funktioniert das auch. In manchen Situationen funktioniert das tatsächlich, aber bei sehr vielen Dingen funktioniert das nicht, weil irgendetwas tief in unserem Inneren entschieden rebelliert. Es ist ratsam, dann zunächst zu versuchen in Frieden zu kommen mit dem Widerstand, der da auftaucht. Damit folgen wir der Anweisung der Annahme dessen was IST, die Annahme des Widerstandes. Zu sagen ja, ich habe Widerstand, das ist ok. Das ist auch nicht immer ganz leicht, weil wir uns doch ärgern über unseren Widerstand. Weil wir uns vielleicht erhoffen schon weiter zu sein oder auch verwundert sind, weil wir schon so lange auf dem Weg sind und doch eigentlich keinen Widerstand mehr haben sollten. Das sind alles Dinge, die dann gedanklich über den Verstand in unser Gewahrsein hineinspielen und uns doch wieder in Unruhe bringen. Und es erscheint seltsam, da wir doch mit offenem Herzen und großer Entscheidungskraft sagen: Ich will in Zukunft alles annehmen. Einfach mit offenem Herzen, ganz unschuldig. Dann taucht in uns auf einmal wirklich schlechte Laune auf, ein wirklich großer Widerstand, der bestimmte Dinge einfach nicht mehr haben will. Es nervt einfach, es ist unausstehlich. Wir wollen die Dinge endlich einfach mal hinter uns lassen. Einfach loslassen. Wir wollen das endlich, endlich alles weg haben, was uns da immer so nervt. Wir verbinden diese Idee oftmals auch mit dem, was wir uns unter Erwachen vorstellen, dass wir das endlich auch mal alles hinter uns haben. Und ja, es ist eine Folge von Erwachen, dass wir in bedingungsloser Annahme, Selbst-Annahme leben können. Es ist eine ganz natürliche Folge des Erwachens, dass keine Konflikte mehr auftreten. Wenn der Prozess weiter fortgeschritten ist und geschehene Erwachens-Erfahrungen integriert wurden, dann gibt es da keine Konflikte mehr. Dann ist Frieden da. Dann ist diese Selbst-Annahme, und auch die Annahme von Situationen, die vielleicht beschwerlich erscheinen, gar keine Frage mehr. Es ist sozusagen eine natürliche Folge des Erwachens zum SELBST.

Aber wir können das nicht unbedingt umkehren und sagen jetzt nehme ich alles an und dann geschieht Erwachen. Das wäre schön, wenn das klappen würde, aber oftmals klappt das nicht, einfach alles anzunehmen. Es gibt Gründe in uns, weshalb wir bestimmte Dinge nicht annehmen können, und die können wir nicht einfach so ausblenden.

Die Entscheidung alles anzunehmen, in Liebe alles anzunehmen, nicht zu bewerten, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind und wie sie kommen, ist eine Technik. Das ist eine Lebenseinstellung, eine Technik. Diese Technik ruft auf jeden Fall jede noch vorhandene Ego-Struktur auf den Plan. Was macht das Ego anderes, als ständig sehr genau hinzuschauen und die Dinge einzuordnen. Zu unterscheiden in gut und schlecht, in nützlich und unnütz, in sinnvoll und sinnlos. Das ist ja die Funktion des Egos, das ist die Gewohnheit, mit der wir leben. Wir könnten all diese Unterscheidungen gar nicht machen, wenn dieses Ego nicht da wäre. Wir könnten all diese Bewertungen gar nicht vornehmen, wenn das Ego nicht da wäre. Das heißt, die Aufforderung Nimm einfach alles an, sag Ja, zeig dich einverstanden mit dem, was da auftaucht in dir und in deinem Leben, provoziert ganz bewusst das Ego.


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